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In der Regel kommt eine MPU in folgenden Fällen auf Sie zu

  • Sie führten ein Fahrzeug mit mehr als 1,6 Promille im Straßenverkehr

  • Sie führten wiederholt ein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr 

  • Alkohol- oder Drogenabhängigkeit 

  • Der Konsum von Betäubungsmitteln und/oder die missbräuchliche Einnahme von psychoaktiv wirkenden Arzneimitteln oder Stoffen

  • Ein erheblicher Verstoß oder wiederholte Verstöße gegen verkehrsrechtliche Vorschriften 

  • Eine erhebliche Straftat oder Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen

  • Eine erhebliche Straftat oder Straftaten, die im Zusammenhang mit der Kraftfahreignung stehen, insbesondere wenn Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotenzial bestehen oder zur erheblichen Straftat ein Fahrzeug benutzt wurde

Ablauf der MPU

Die MPU besteht aus einem Fragebogen zum Erfassen von Krankheiten und Lebensumständen sowie drei Hauptteile, die sich wie folgt zusammensetzen:

Der Leistungstest:
Hier soll der Proband seine körperlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zu verschiedenen Signalen soll der Proband Hände und Füße betätigen, wobei die Signale immer schneller werden. Hierbei kann auch das Verhalten unter Stress simuliert werden. Beim "Nichtbestehen" dieser Aufgabe kann eine Fahrverhaltensbeobachtung durch einen Psychologen erfolgen und ausgeglichen werden. Der Proband fährt mit einem Fahrlehrer und einem Psychologen im Straßenverkehr, um zu erkennen, ob dieser den Ansprüchen gerecht wird.

Der medizinische Teil:
Hier untersucht ein Arzt den Probanden. Die Blut-, Urin-, oder Haaranalysen geben dabei Auskunft über Konsum und Arten genommener Mittel. Des Weiteren wird das äußere Erscheinungsbild (Haut, Atem sowie Gang des Probanden) bewertet, da an solchen Erscheinungsmerkmalen bereits sehr viel zu erkennen ist. Hier ist der am Anfang erwähnte Fragebogen sehr wichtig, denn beispielsweise kann ein breiter Gang auch von einem Hüftschaden kommen oder eine Hautveränderung durch Allergien. Der Arzt hat die Aufgabe den für den Verkehr nötigen körperlichen Zustand zu überprüfen und zu bescheinigen.

 

Der psychologische Teil:
Hier wird der Proband von einem Psychologen zu seinem Leben, seinen Delikten und dessen Auswirkungen befragt. Der Proband kann zu allen Dingen Stellung nehmen, seine Lebensgeschichte erzählen und wie er in Zukunft mit diesen Erfahrungen des Lebens umgehen wird. Hier kommt die Arbeit des Beraters sehr zum Tragen, da dieser in der vergangenen Zeit mit dem Probanden diese Thematik erarbeitet hat und nun der Proband dem Psychologen darlegen kann, dass er sich mit sich und den daraus entstandenen Folgen beschäftigt hat und Alternativen zu seinem bisherigen Verhalten aufzeigt bzw. bereits praktiziert.

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